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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
Entstehung
Seite
163
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erreicht hatte, — an jeder Etappe war so viel verloren,unersetzbar verloren, dass gerade am Ende des ganzenAufmarsches und scheinbar im Augenblick des Siegs,das Schicksal schon entschieden war. Verhängnissvoll dieSchlussverse Brünnhilde’s (zweite Variante). So kam Na-poleon nach Moskau (Richard Wagner nach Bayreuth).

Sich mit keinen krankhaften und von vornhereinbesiegten Mächten verbünden! —

Hätte ich nur mir selber mehr getraut! —

Mir hat die Wagner’sche Unfähigkeit, zu gehn (nochmehr: zu tanzen, — und ohne Tanz giebt es für michkeine Erhebung und Seligkeit) immer Noth gemacht.

Das Verlangen nach vollständigen Passionen ist ver-rätherisch: wer ihrer fähig ist, verlangt den Zauber desGegentheils, d. h. der Skepsis.

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Ich habe Richard Wagner mehr geliebt und verehrtals irgend sonst Jemand; und hätte er zuletzt nicht denschlechten Geschmack — oder die traurige Nöthigung —gehabt, mit einer mir unmöglichen Qualität von „Geistern“gemeinsame Sache zu machen, mit seinen Anhängern,den Wagnerianern, so hätte ich keinen Grund gehabt,ihm schon bei seinen Lebzeiten Lebewohl zu sagen, ihm,dem Tiefsten und Kühnsten, auch Verkanntesten allerSchwer-zu-Erkennenden von heute, dem begegnet zusein meiner Erkenntniss mehr als irgend eine andre Be-gegnung förderlich gewesen ist, — vorangestellt, wasvoransteht: dass seine Sache und meine Sache nicht ver-wechselt werden wollte und dass es ein gutes StückSelbst-Überwindung bedurfte, ehe ich dergestalt „Sein“und „Mein“ mit gebührendem Schnitte zu trennen lernte.