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Schumann’s im Wege! — dabei ein kluges Ausschielennach neuen Hülfstruppen, ein „Entgegenkommen“ nachder Seite mächtiger Parteien hin, zum Beispiel dasvollends unsaubere Spielen und Äugeln mit christlichenSymbolen, — Wagner, der alte Atheist, Antinomist undImmoralist, ruft sogar einmal salbungsvoll das „Blut desErlösers“ an! — im Ganzen die Unbescheidenheit einesdick-umräucherten Oberpriesters, der über alle erdenk-lichen, gerade ihm gänzlich entzogenen und verbotenenBereiche des Denkens seine dunklen Gefühle wie Offen-barungen verlautbart; und dies in einem Deutsch, einemeigentlichen Sumpf-Deutsch der Unklarheit und Über-treibung, wie es vielleicht selbst von den Deutsch-feind-lichsten Schülern Hegel’s nicht erreicht worden ist!
Was aber die Musik betrifft, die zu diesem Deutschgehört, die Musik des „letzten Wagner“: so mögen einpaar Reime verrathen, welche Gefährlichkeit dieser Parsifal-Musik innewohnt.
— Ist Das noch deutsch? —
Aus deutschem Herzen kam dies schwüle Kreischen?Und deutschen Leibs ist dies Sich-selbst-Entfleischen ?Deutsch ist dies Priester-Händespreizen,
Dies weihrauch-düftelnde Sinne-Reizen?
Und deutsch dies Stocken, Stürzen, Taumeln,
Dies ungewisse Bimbambaumeln?
Dies Nonnen-Äugeln, Ave-Glocken-Bimmeln,
Dies ganze falsch verzückte Himmel-Uberhimmeln?
— Ist Das noch deutsch? —
Erwägt! Noch steht ihr an der Pforte: —
Denn, was ihr hört, ist Rom, — Rom’s Glaube ohne
Worte!
XI.
— Dieser letzte Wagner, im Grunde ein zerbrochnerund überwundener Mensch, der aber die grosse Schau-