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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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ehrt in Wagner einen Befehlshaber, Einen, der die Fähig-keit hat, zu commandiren, auf sich allein zu stehen, aufsich allein zurückzuweisen, hartnäckig zu sich selber Jazu sagen, und immer im Namen des „auserwählten Volks“,der Deutschen! — kurz, das Volkstribunenhafte und De-magogische dieses Künstlers, das in seiner Natur lag;denn auch Wagner gehört zu den Demagogen der Kunst,die auf die Instincte der Massen zu wirken wissen undeben damit auch die Instincte solcher Jünglinge ver-führen, deren Begierde auf Macht gerichtet ist. Vonwelchem schlechten, ja abscheulichen Geschmack dieseganze „Selbst-in-Scene-Setzung“ Wagner’s ist, davonsehen solche begeisterte Jünglinge noch Nichts: die Jugendhat einmal das Recht zum schlechten Geschmack, — esist ihr Recht. Will man aber kennen lernen, wohindie Unschuld und die unbedenkliche Bereitwilligkeit vonJünglingen durch einen alten umgetriebenen Rattenfängerdes Geistes geführt und verführt werden kann, so werfeman einen Blick auf jenen litterarischen Sumpf, aus wel-chem zuletzt der altgewordene Meister mit seinen „Jungen“zu singen liebt (ist „Singen“ das rechte Wort?) —■ ichmeine die übel berufenen „Bayreuther Blätter“. Das istwirklich ein Sumpf: Anmaassung, Deutschthümelei undBegriffs-Wirrwarr im trübsten Durcheinander, ein unaus-stehlicher Zucker „süssesten“ Mitleidens darüber gegossen,dazwischen die nur theoretische Zuneigung zu grünenGemüsen und eine zweckbewusste Rührseligkeit zuGunsten der Thiere, dicht neben dem ungeschminkten,echten und gründlichen, auch durchaus untheoretischenHasse auf die Wissenschaft, und überhaupt der Verhöh-nung und Verunglimpfung alles Dessen, was Wagnern imWege steht und stand, — wie stand seinem Einflüssedie vornehmere Natur Mendelssohn’s, die reinere Natur

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