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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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Neid: der Schmerz über das gegenwärtige oder ver-gangene Glück der Freunde: ganz griechisch gedacht!

Diogenes: man bedürfe zur Tugend entweder tüch-tiger Freunde oder heftiger Feinde.

Es ist schimpflich (nach Sokrates), wenn manGutes nicht vergelten könne. Es giebt also keinharmloses Hinnehmen in der griechischen Freundschaft.Seine Freundschaften durch Erweisen von Gutemgründen! Perikies und Athen. (Wichtig! Macht-Moral.)

240.

Das Problem vom Kampfe verschiedner Moralen:der hellenische Gedanke im Kampf mit dem athenischen.Die Gemeinde und die Grossmacht.

Die Mannhaftigkeit der Nation geht unter: wiesich das in der Cultur ausdrückt, Epikur.

241.

Die Personen des Thukydides reden in Sentenzendes Thukydides: sie haben, nach seinem Begriff, den höchst-möglichen Grad von Vernunft, um ihre Sache durchzu-führen. Da entdeckte ich den Griechen (manche Worteaus Plato dazu).

242.

Naivetät des philosophischen Alterthums, psycholo-gische Unschuld; ihreWeisen waren langweilig.