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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
Entstehung
Seite
113
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Die wesentlichen Dinge wiederholen sich, es giebtnichts Neues, es giebt keine Entwicklung ist echtgriechisch. Es fehlt alles Nachdenken über die ver-schiedenen Zukünfte. Was liegt an Anachronismen! angrosse Personen fliegen hundert Züge an und bleibenkleben.

238.

Die Götter als Ursache des Bösen (Sünde und Leid).

Woher kam denn das Schlechte beiden Guten?Aus einer Verdunkelung der Einsicht und diese häufigWerk der Götter.

AiSmg ist die Regung und Scheu, nicht Götter,Menschen und ewige Gesetze zu verletzen: also der In-stinct der Ehrfurcht als habituell bei dem Guten,eine Art Ekel vor der Verletzung des Ehrwürdigen.

Die griechische Abneigung gegen das Ubermaass(in der Hybris), gegen die Überschreitung seiner Grenzen,ist sehr vornehm und altadelig! Es ist die Ver-letzung des Aidos ein schrecklicher Anblick für Den,welcher an Aidos gewöhnt ist.

= vßQig Übersättigung, Berauschtsein von

Glück.

Hybris und Zorn schliessen sich aus (Eudem. Ethik1146 b): denn Hybris setzt eine freudige, Zorn eineschmerzliche Beschaffenheit voraus.]

Die Freien, Massigen erfanden den Wettkampfals die immer wachsende Verfeinerung jenes Macht-Ausserungsbedürfnisses: durch den Wettkampf wurdeder Hybris vorgebeugt: welche durch lange Unbefrie-digung des Machtgelüstes entsteht.

Nietzsche, Werke II. Abtheilung, Bd. XIV.

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