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Der Wettkampf. Empfindung, mit der jeder Philo-soph seine Gegner niederkämpfen wollte — durch denpraktischen Beweis, dass er der Glücklichste sei. „Tugendist Glück“ — das hat von Sokrates an alle psychologischeBeobachtung gefälscht: sie vertheidigen sich. (Der „That-sachen-Sinn“ ist nur als Reaction, im Agon mit demmythischen Sinn gewachsen, nicht als ursprünglicheKraft.)
(Sie sind vielleicht einfacher gewesen? — Aber dieungeheure Fülle von verschiedenen Individuenspricht dagegen.)
Wahrscheinlich haben niemals so viel verschiedeneIndividuen auf einem so kleinen Raum zusammen gestecktund sich eine solche wetteifernde Vollendung ihrer Eigen-thümlichkeiten erlaubt.
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Die Vornehmheit (ysvvalog so viel wie „naiv“!): dasinstinctive Handeln und Urtheilen gehört zur gutenArt; das Sich-selber-Annagen und -Zersetzen ist unnobel.
Ihr Wille zum „Allgemein-Menschlichen“, auch zu-nächst Allgemein-Griechischen — ihr Gegensatz-Gefühlzum Barbaren.
Der böse Mensch geniesst theils Verehrung, theilsMitleid; er ist sich selber noch nicht von Würmern zer-fressen —, die ganze zerstörende, aufwühlende Selbst-verachtung fehlt.
Die „unnütze“ Kraftvergeudung (im Agon jeder Art)als Ideal, auf welches der Staat hinstrebt (gegen dieRömer). Sie verstehen die Antriebe aus gedrücktenLagen wenig, während der Inder (Brahmane) durch denMangel an Initiative empfindet „alles Handeln ist Leiden“.