Die bildende Kunst kommt viel später. Man kanndie Philosophie von Sokrates an hinzurechnen — ein Triebaus der Vielheit zu wenig Typen zurückzukehren.Ziel der Philosophie: leibhafte Darstellung des höch-sten Menschen.
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Wir giengen ihnen gegen den Geschmack: unsreMenschenkenntniss schamlos; unsre Technik vßgig gegendie Natur. (Im Munde eines Griechen ist es eine Para-doxie, wenn er in der Kugel die Spitze des Vollkommnensehen wollte; sie mögen Wölbung und Rundung nicht.)Unsere Wissenschaft kleinlich — krämerisch; unwahr-haftig, weil so Vieles bei uns nicht Sichtbarkeit hat; all-gemeines Leiden der Modernen: „Selbstverkleinerung“.
Ihr Naturgefühl ist dem religiösen viel verwandterals das unsrige. 'Bei uns ist immer die Hauptsache, dasswir vom Menschen erlöst sind, — wir suchen nach Ge-fühlen, die wir unter Menschen nicht haben.
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Das Vereinfachen. Die Abneigung gegen das Com-plicirte und die kleinen Details.
Das Logisiren. Das Voraussetzen des Logisch-Begreiflichen auch im Charakter (es fehlt das Partei-nehmen gegen sich selber; eine gewisse Grossmuth).
Das Idealisiren („schön und jung“), die Abneigunggegen das Nicht-Typische, das unbewusste Lügen.
Die politische Nöthigung, sich gemeinverständlich zugeben: der Mangel an verstecktem Individuum, an ver-haltenen Gefühlen (die als thatenscheu Verrufenen).