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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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Es ist nicht uneigennützig, wenn ich lieber überdie Causalität als über den Process mit meinem Verlegernachdenke; mein Nutzen und mein Genuss liegt auf derSeite der Erkenntnisse, meine Spannung, Unruhe, Leiden-schaft ist gerade dort am längsten thätig gewesen.

Gedanken sind Handlungen.

Die vornehme Empfindung ist es, welche ver-bietet, dass wir nur Geniessende des Daseins sindsie empört sich gegen den Hedonismus: wir wollenetwas dagegen leisten! Aber der Grundglaube derMasse ist es, dass für Nichts man leben müsse, das istihre Gemeinheit.

199.

Das Parasitische als Grundkern der gemeinen Ge-sinnung. Das Gefühl, Nichts zu empfangen, ohne zu-rückzugeben oder damit etwas zurückzuempfangen,ist die vornehme Gesinnung. Nichts umsonst! KeineGnaden!

200.

Nichts annehmen, wogegen wir Nichts zurückzugebenhaben, und die Scham und Lust bei allem Guten, daswir erfahren, ist vornehm.Sich lieben lassen istgemein.