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Es ist nicht uneigennützig, wenn ich lieber überdie Causalität als über den Process mit meinem Verlegernachdenke; mein Nutzen und mein Genuss liegt auf derSeite der Erkenntnisse, meine Spannung, Unruhe, Leiden-schaft ist gerade dort am längsten thätig gewesen.
Gedanken sind Handlungen.
Die vornehme Empfindung ist es, welche ver-bietet, dass wir nur Geniessende des Daseins sind —sie empört sich gegen den Hedonismus —: wir wollenetwas dagegen leisten! — Aber der Grundglaube derMasse ist es, dass für Nichts man leben müsse, — das istihre Gemeinheit.
199.
Das Parasitische als Grundkern der gemeinen Ge-sinnung. Das Gefühl, Nichts zu empfangen, ohne zu-rückzugeben oder damit etwas zurückzuempfangen,ist die vornehme Gesinnung. Nichts umsonst! Keine„Gnaden“!
200.
Nichts annehmen, wogegen wir Nichts zurückzugebenhaben, und die Scham und Lust bei allem Guten, daswir erfahren, — ist vornehm. „Sich lieben lassen“ istgemein.