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Das Auge, wenn es sieht, thut genau Dasselbe, wasder Geist thut, um zu begreifen. Es vereinfacht dasPhänomen, giebt ihm neue Umrisse, ähnelt es früherGesehenem an, führt es zurück auf früher Gesehenes,bildet es um, bis es fasslich, brauchbar wird. Die Sinnethun Dasselbe wie der „Geist“: sie bemächtigen sich derDinge, ganz so wie die Wissenschaft eine Überwältigungder Natur in Begriffen und Zahlen ist. Es giebt Nichtsdarin, was „objectiv“ sein will: sondern eine Art Einver-leibung und Anpassung, zum Zweck der Ernährung.
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Fühlen, Begreifen, Wollen wären in Bezug auf dieunsäglich kleine Bewegtheit der Atome gar nichtmöglich, wenn nicht zu ihrem Wesen gehörte das Zu-s am men-nehmen, Vergröbern, Verlängern, Gleich-ansetzen.
Das Bild und der Begriff entsteht, indem eine pro-ductive Kraft einige gegebene Reize gestaltet: eine„Erscheinung“ macht.
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Wir sind Gestalten-schaffende Wesen gewesen, langebevor wir Begriffe schufen. Der Begriff ist am Lauteerst entstanden, als man viele Bilder durch Einen Lautzusammenfasste: mit dem Gehör also die optischen innerenPhänomene rubricirte.