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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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Frage: Ist das Entpersönlichung durch eineWahrheit, wenn man sich in einen Gedanken versenkt?Alexander Herzen behauptet das: er meint, es sei etwasganz Gewöhnliches, dass man sein moi vergesse und fahrenlasse. Frage: Ob auch da nicht blosse Scheinbarkeitist; ob Das, was eine Frage interessant findet, nichtunser ganzes vielfaches Ich ist . . .

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Ein Philosoph ist klug, wenn erunpraktisch ist:er erweckt Glauben an seine Echtheit, Einfalt, Unschuldim Verkehr mit Gedanken, unpraktisch bedeutet inseinem Falleobjectiv. Schopenhauer war klug, als ersich einmal mit falsch zugeknöpfter Weste photographirenliess: er sagte damitich gehöre nicht in diese Welt.Was geht einen Philosophen die Convention parallelerNähte und Knöpfe an! Ich bin zu objectiv dafür!

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Man hat immer die Hauptsache vergessen:warum will denn der Philosoph erkennen? Warumschätzt er dieWahrheit höher als den Schein? DieseSchätzung ist älter als jedes cogito, ergo sum\ selbst denlogischen Process vorausgesetzt, giebt es Etwas in uns,welches ihn bejaht und sein Gegentheil verneint. Wo-her der Vorzug? Alle Philosophen haben vergessen zuerklären, warum sie das Wahre und das Gute schätzen,und Niemand hat versucht, es mit dem Gegentheil zu ver-suchen. Antwort: das Wahre ist nützlicher (den Or-