ganismus erhaltender),.— aber nicht an sich ange-nehmer. Genug, gleich im Anfang finden wir denOrganismus als Ganzes, mit „Zwecken“, redend, — alsoschätzend.
Woher der Sinn für Wahrheit? — Erstens: wirfürchten uns nicht, abzuweichen; zweitens: es vermehrtunser Machtgefühl, auch gegen uns selber.
14.
Ausgangspunkt: es liegt auf der Hand, dassunsre stärksten und gewohntesten Urtheile die längsteVergangenheit haben, also in unwissenden Zeitalternentstanden und fest geworden sind, — dass Alles, woranwir am besten glauben, wahrscheinlich gerade auf dieschlechtesten Gründe hin geglaubt worden ist: mit dem„Beweisen“ aus der Erfahrung haben es die Menschenimmer leicht genommen, wie es jetzt noch Menschengiebt, die die Güte Gottes aus der Erfahrung zu „be-weisen“ vermeinen.
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Wollte man heraus aus der Welt der Perspectiven,so gienge man zu Grunde. Auch ein Rückgängig-machen der grossen bereits einverleibten Täuschungenzerstört die Menschheit. Man muss vieles Falsche undSchlimme gutheissen und acceptiren.