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wenn ich das All in mein Eigenthum, omnia in mea, ver-wandle und von diesen omnia mea jeden Augenblicksagen kann „mecum porto
Im tract. de inteil, emendatione, Op. II p. 413. „Ichhabe den Entschluss gefasst zu untersuchen, ob sich Et-was finden Hesse, dessen Besitz mir den Genuss einerdauernden und höchsten Freude ewig gewährte.“ „DieLiebe zu einem ewigen und unendlichen Wesen erfülltdas Gemüth mit einer Freude, die jede Art Trauer aus-schliesst.“ „Das höchste Gut ist die Erkenntniss derEinheit unseres Geistes mit dem Universum.“
2) Der natürlich-egoistischeGesichtspunkt: Tugendund Macht identisch. Sie entsagt nicht, sie begehrt; siekämpft nicht gegen, sondern für die Natur: sie ist nichtdie Vernichtung, sondern die Befriedigung des mäch-tigsten Affects. Gut ist, was unsre Macht fördert: bösedas Gegentheil. Tugend folgt aus dem Streben nachSelbsterhaltung. „Was wir thun, thun wir, um unsreMacht zu erhalten und zu vermehren.“ „Unter Tugendund Macht verstehe ich dasselbe.“ Finis = appetitus.Virtus = potentia. Eth. IV, Defin. VII, VIII.
3) Der specifische „Denker“ verräth sich. Die Er-kenntniss wird Herr über alle anderen Affecte; sie iststärker. „Unsere wahre Thätigkeit besteht in der den-kenden Natur, in der vernünftigen Betrachtung. Die Be-gierde zur Thätigkeit = der Begierde vernunftgemäss zuleben. „Ich gebe nicht viel auf die Autorität einesPlato, Aristoteles und Sokrates“; die Lehre von den„substanziellen Formen“ (Zweckbegriff in der scholastischenAusdrucksweise) nennt er „eine Narrheit unter tausendanderen“.
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