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Aphorismus
stürzen — das Leben verneinen — Das sollte auch als Auf-gang, als Verklärung, als Vergöttlichung empfunden werden.“Am Schluss: „Ich wünsche den Begriff „Fortschritt“ zu prä-cisiren und fürchte, dass ich dazu nöthig habe, den modernenIdeen in’s Gesicht zu schlagen (— mein Trost ist, dass siekeine Gesichter haben, sondern nur Larven . . .).
„Man soll kranke Glieder amputiren: erste Moral derGesellschaft.
„Eine Correctur der Instincte: ihre Loslösung von derIgnoranz . . .
„Ich verachte Die, welche es von der Gesellschaft ver-langen, dass sie sich sicherstellt gegen ihre Schädiger. Dasist bei weitem nicht genug. Die Gesellschaft ist ein Leib,an dem kein Glied krank sein darf, wenn er nicht überhauptGefahr laufen will. Ein krankes Glied, das verdirbt (?), mussamputirt werden: ich werde die amputablen Typen derGesellschaft bei Namen nennen.“
No. 87. — Z. 22. „Unfreiheit“ (?).
—• Z. 25. Der transitive Gebrauch des Wortes „concresciren“auffällig. Vgl. z. B. auch Aph. 95 Z. 32 den Gebrauch von„avanciren“.
— Z. 49. Im Ms. schliessen hier folgende recapitulirendeSätze an: „Rudimentäre Psychologie des religiösenMenschen: alle Veränderungen sind Wirkungen; alle Wir-kungen sind Willenswirkungen (— der Begriff „Natur“, „Natur-gesetz“ fehlt); zu allen Wirkungen gehört ein Thäter; —■rudimentäre Psychologie: man ist selber nur in dem FalleUrsache, wo man weiss, dass man gewollt hat. Folge:“
No. 88. — Z. 42 ff. Text unsicher.
No. 93. — Z. 9. „eingelretnen“ Conjectur. Im Ms. ein unleserlichesWort; „umgekehrten“ (?).
— Z. 21. Im Ms. statt des Satzes mit „um“: „und möglichstschnell das Siechthum der Selbsttortur . . .“
No. 94. — Z. 4. „extremer“ Conjectur. Das Wort im Ms. nicht lesbar.
No. 95. — Z. 37. Nach „Worten“ noch ein unleserliches Substantivum.
No. 97. — Z. 16. Nach „Ordnung“ im Ms.: „wie die Natur (?)“.
— Z. 18. Nach „Werk“ folgender Zwischensatz: „Die (Der)
ganze (—?) ist nur eine Ausführung der Satzungen darin.“
— Z. 31. Statt „des Priesters“ im Ms.: „seine“.
No. 98. — Z. 14 f. „die Wahrheit des andern“: im Ms. „die andereWahrheit“.
No. 100. — Am Schluss noch die Worte: „Eine Null am Anfang . . .“