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15 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 7 (1901) Der Wille zur Macht : Versuch einer Umwerthung aller Werthe ; (Studien und Fragmente)
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eine Ordnung im Geschehen, die es nicht giebt:die sittliche Weltordnung, mit Lohn und Strafe(eine Vernichtung der natürlichen Causalität).

B. Mit diesen Erdichtungen entwerthet er

1) die einzigen Handlungen, die egoistischen;

2) den Leib;

3) die wirklich werthvollen Arten Mensch, die wirk-lich werthvollen Antriebe;

4) die ganze Vernunft im Geschehen, er verhindertdas Lernen aus ihm, die Beobachtung, die Wissen-schaft, jeden Fortschritt des Lebens durchWissen . . .

6 .

I. Der Mangel an Misstrauen; die Pietät; dieErgebung in den Willen Gottes (die Frömmigkeit);dasgute Herz, diehülfreiche Hand das genügt; der Ernst, den höheren Dingen zugewendet, mandarf Dinge niedriger Sphären, wie den Leib und seinWohlbefinden, nicht zu ernst nehmen; die Pflicht:man hat seine Schuldigkeit zu thun, darüber hinaussoll man Alles Gott überlassen. Ich frage ganzernsthaft: habe ich hiermit nicht den guten Menschen be-schrieben? Glaubt man nicht, dass dies ein wünschens-werther Mensch ist? Möchte man nicht so sein? Wünschtman sich seine Kinder anders? Ecco! Und diese ArtMensch ist die schädlichste Art Mensch!

II. Sehen wir zu, wie die Guten aus sich 1) eineMetaphysik, 2) eine Psychologie, 3) eine Politik,4) eine Lebens- und Erziehungsweise, 5) eine Me-thode der Wahrheit machen.