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neueren Menschen, die Kinder einer brüchigen, viel-fachen, kranken, seltsamen Zeit, von dem Umfange desgriechischen Glücks, was könnten sie davon wissen!Woher nähmen gar die Sclaven der „modernen Ideen“ein Recht zu dionysischen Feiern!
Als der griech ische,. Leib und die griechische Seele„blühte“, und nicht etwa in Zuständen krankhafter Über-schwänglichkeit und Tollheit, entstand jenes geheimniss-reiche Symbol der höchsten bisher auf Erden erreichtenWelt-Bejahung und Daseins-Verklärung. Hier ist einMaassstab gegeben, an dem Alles, was seitdem wuchs,als zu kurz, zu arm, zu eng befunden wird: — manspreche- nur das Wort „Dionysos“ vor den besten neuerenNamen und Dingen aus, vor Goethe etwa, oder vor Beet-hoven, oder vor Shakespeare, oder vor Raffael: und aufEin Mal fühlen wir unsere besten Dinge und Augen-blicke gerichtet. Dionysos ist ein Richter! — Hatman mich verstanden? — Es ist kein Zweifel, dass dieGriechen die letzten Geheimnisse „vom Schicksal derSeele“ und Alles, was sie über die Erziehung und Läu-terung, vor Allem über die unverrückbare Rangordnungund Werth-Ungleicliheit von Mensch und Mensch wussten,sich aus ihren dionysischen Erfahrungen zu deuten suchten:hier ist für alles Griechische die grosse Tiefe, das grosseSchweigen, — man kennt die Griechen nicht, solange hier der verborgene unterirdische Zugang nochverschüttet liegt. Zudringliche Gelehrten-Au gen werdenniemals Etwas in diesen Dingen sehen, so viel Gelehrsam-keit auch im Dienste jener Ausgrabung noch verwendetwerden muss —; selbst der edle Eifer solcher Freundedes Alterthums, wie Goethe’s und Winckelmann’s, hatgerade hier etwas Unerlaubtes, fast Unbescheidenes.Warten und sich-vorbereiten; das Aufspringen neuer