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sein Schlechtbefinden erst klar, wenn er einen Grundsieht, sich schlecht zu befinden . . . Das nenne ich denMangel an Philologie; einen Text als Text ablesenkönnen, ohne eine Interpretation dazwischen zu mengen,ist die späteste Form der „inneren Erfahrung“, — viel-leicht eine kaum mögliche . . .
266.
Rolle des „Bewusstseins“. — Es ist wesentlich,dass man sich über die Rolle des „Bewusstseins“ nichtvergreift: es ist unsere Relation mit der „Aussen-welt“, welche es entwickelt hat. Dagegen dieDirection, resp. die Obhut und Vorsorglichkeit in Hin-sicht auf das Zusammenspiel der leiblichen Functionentritt uns nicht in’s Bewusstsein; ebensowenig als diegeistige Einmagazinirung: dass es dafür eine obersteInstanz giebt, darf man nicht bezweifeln: eine Art leiten-des Comite, wo die verschiedenen Hauptbegierdenihre Stimme und Macht geltend machen. „Lust“, „Un-lust“ sind Winke aus dieser Sphäre her: der Willens-act insgleichen: die Ideen insgleichen.
In siimma: Das, was bewusst wird, steht untercausalen Beziehungen, die uns ganz und gar vorenthaltensind, — die Aufeinanderfolge von Gedanken, Gefühlen,Ideen im Bewusstsein drückt Nichts darüber aus, dassdiese Folge eine causale Folge ist: es ist aber schein-bar so, im höchsten Grade. Auf diese Scheinbarkeithin haben wir unsere ganze Vorstellung von Geist,Vernunft, Logik u. s. w. gegründet (— das giebtes Alles nicht: es sind fingirte Synthesen und Ein-heiten) und diese wieder in die Dinge, hinter die Dingeprojicirt!