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15 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 7 (1901) Der Wille zur Macht : Versuch einer Umwerthung aller Werthe ; (Studien und Fragmente)
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In summa: Alles, was bewusst wird, ist eine End-erscheinung, ein Schluss und verursacht Nichts; allesNacheinander im Bewusstsein ist vollkommen atomistisch.Und wir haben die Welt versucht zu verstehn in derumgekehrten Auffassung, als ob Nichts wirke und.real sei, als Denken, Fühlen, Wollen! . . .

26.3.

Wo es eine gewisse Einheit in der Gruppirung giebt,hat man immer den Geist als Ursache dieser Coordinationgesetzt: wozu jeder Grund fehlt. Warum sollte die Ideeeines complexen Factums eine der Bedingungen diesesFactums sein? oder warum müsste einem complexenFactum die Vorstellung davon präcediren?

Wir werden uns hüten, die Zweckmässigkeit durchden Geist zu erklären: es fehlt jeder Grund, dem Geistdie Eigenthümlichkeit, zu organisiren und zu systematisiren,zuzuschreiben. Das Nervensystem hat ein viel ausge-dehnteres Reich: die Bewusstseinswelt ist hinzugefügt.Im Gesammtprocess der Adaptation und Systematisationspielt das Bewusstsein keine Rolle.

Nichts ist fehlerhafter, als aus psychischen und phy-sischen Phänomenen die zwei Gesichter, die zwei Offen-barungen einer und derselben Substanz zu machen. Da-mit erklärt man Nichts: der BegriffSubstanz ist voll-kommen unbrauchbar, wenn man erklären will. DasBewusstsein, in zweiter Rolle, fast indifferent, überflüssig,bestimmt vielleicht zu verschwinden und einem voll-kommenen Automatismus Platz zu machen

Wenn wir nur die inneren Phänomene beobachten, sosind wir vergleichbar den Taubstummen, die aus der