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Man kann das Christenthum nicht genug verurtheilen,weil es den Werth einer solchen reinigenden grossenNihilismus-Bewegung, wie sie vielleicht im Gange war,durch den Gedanken der unsterblichen Privat-Person ent-wertet hat: insgleichen durch die Hoffnung auf Auf-erstehung: kurz, immer durch ein Abhalten von derThat des Nihilismus, dem Selbstmord ... Es sub-stituirte den langsamen Selbstmord; allmählich ein kleines,armes, aber dauerhaftes Leben; allmählich ein ganz ge-wöhnliches, bürgerliches, mittelmässiges Leben u. s. w.
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Das Christenthum als eine Entnatürlichung derHeerdenthier-Moral: unter absolutem Missverständnissund Selbstverblendung. Die Demokratisirung ist einenatürlichere Gestalt derselben, eine weniger verlogene.
Thatsache: die Unterdrückten, die Niedrigen, dieganze grosse Menge von Sclaven und Halbsclavenwollen zur Macht.
Erste Stufe: sie machen sich frei, — sie lösen sichaus, imaginär zunächst, sie erkennen sich untereinander an, sie setzen sich durch.
Zweite Stufe: sie treten in Kampf, sie wollen An-erkennung, gleiche Rechte, „Gerechtigkeit“.
Dritte Stufe: sie wollen die Vorrechte (— sie ziehendie Vertreter der Macht zu sich hinüber).
Vierte Stufe: sie wollen die Macht allein, und siehaben sie . . .
Im Christenthum sind drei Elemente zu unter-scheiden: a) die Unterdrückten aller Art, b) die Mittel-mässigen aller Art, c) die Unbefriedigten und Kranken