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ungefähr Cultur-Zustände erreicht, in denen es seine ur-sprüngliche Bestimmung erfüllen kann — ein Niveau, zudem es gehört, — in dem es sich rein zeigen kann...
Unser Vorrang: wir leben im Zeitalter der Ver-gleichung, wir können nachrechnen, wie nie nach-gerechnet worden ist: wir sind das Selbstbewusstsein derHistorie überhaupt . . . Wir geniessen anders, wir leidenanders: die Vergleichung eines unerhörten Vielfachen istunsre instinctivste Thätigkeit . . . Wir verstehen Alles,wir leben Alles, wir haben kein feindseliges Gefühl mehrin uns . . . Ob wir selbst dabei schlecht wegkommen,unsre entgegenkommende und beinahe liebevolle Neugierdegeht ungescheut auf die gefährlichsten Dinge los . . .
„Alles ist gut" — es kostet uns Mühe, zu verneinen.Wir leiden, wenn wir einmal so unintelligent werden,Partei gegen Etwas zu nehmen . . . Im Grunde erfüllenwir Gelehrten heute am besten die Lehre Christi — —
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Christianismi et Buddhismi essentia. — Ge-meinsam: der Kampf gegen die feindseligen Gefühle —diese als Quell des Übels erkannt. Das „Glück“: nurals innerlich, — Indifferenz gegen den Anschein undPrunk des Glücks.
Buddhismus: Loskommen-wollen vom Leben, philo-sophische Klarheit: einem hohen Grade von Geistig-keit entsprungen, mitten aus den höheren Ständen.
Christlichkeit: will im Grunde Dasselbe (— schon„die jüdische Kirche“ ist ein de'cadence-Phanomendes Lebens), aber, gemäss einer tiefen Uncultur,ohne Wissen um Das, was man will; hängenbleibend bei der „Seligkeit“ als Ziel . . .