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15 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 7 (1901) Der Wille zur Macht : Versuch einer Umwerthung aller Werthe ; (Studien und Fragmente)
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nimmt schrittweise Alles wieder an, was er ursprünglichnegirte (in dessen Negation er bestand). DerChrist wird Bürger, Soldat, Gerichtsperson, Arbeiter,Handelsmann, Gelehrter, Theolog, Priester, Philosoph,Landwirth, Künstler, Patriot, Politiker,Fürst ... ernimmt alle Thätigkeiten wieder auf, die er abge-schworen hat ( die Selbstverteidigung, das Gericht-halten, das Strafen, das Schwören, das Unterscheidenzwischen Volk und Volk, das Geringschätzen, das Zürnen...).Das ganze Leben des Christen ist endlich genau dasLeben, von dem Christus die Loslösung predigte . . .

Die Kirche gehört so gut zum Triumph des Anti-christlichen, wie der moderne Staat, der moderne Natio-nalismus . . .

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Eine nihilistische Religion, einem greisenhaft-zähen,alle starken Instincte überlebt habenden, ermüdeten undentlebten Volke entsprungen und gemäss Schritt fürSchritt in andre Milieus übertragen, endlich in die jungen,noch gar nicht gelebt habenden Völker eintretendsehr seltsam! Eine Schluss-, Hirten-, Abend-Glück-seligkeit Barbaren, Germanen gepredigt! Wie musste dasAlles erst germanisirt, barbarisirt werden! Solchen, dieein Walhall geträumt hatten: die alles Glück im Kriegefanden! Eine übernationale Religion in ein Chaoshineingepredigt, wo noch nicht einmal Nationen dawaren

b) Das christliche Ideal.

UL

Die beiden grossen nihilistischen Bewegungen: a) derBuddhismus, b) das Christenthum. Letzteres hat erst jetzt