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4) die Entgöttlichung des Menschen statt seiner Ver-göttlichung, die Aufreissung der tiefsten Kluft, überdie nur das Wunder, nur die Prostration dertiefsten Selbstverachtung hinweghilft;
5) die ganze Welt der verdorbenen Imagination unddes krankhaften Affects, statt der liebevollen, ein-fältigen Praxis, statt eines auf Erden erreichbarenbuddhistischen Glückes;
6) eine kirchliche Ordnung mit Priesterschaft, Theologie,Cultus, Sacrament: kurz, alles Das, was Jesus vonNazareth bekämpft hatte;
7) das Wunder in Allem und Jedem, der Aberglaube:während gerade das Auszeichnende des Judenthumsund des ältesten Christenthums sein Widerwillegegen das Wunder ist, seine relative Rationalität.
129.
Christenthum: ein naiver Ansatz zu einer bud-dhistischen Friedensbewegung, mitten aus dem eigent-lichen Herde des Ressentiments heraus . . . aber durchPaulus zu einer heidnischen Mysterienlehre umgedreht,welche endlich sich mit der ganzen staatlichen Or-ganisation vertragen lernt . . . und Kriege führt, ver-urtheilt, foltert, schwört, hasst.
Paulus geht von dem Mysterien-Bedürfniss dergrossen religiös-erregten Menge aus: er sucht ein Opfer,eine blutige Phantasmagorie, die den Kampf aushält mitden Bildern der Geheimculte: Gott am Kreuze, dasBluttrinken, die tmio mystica mit dem „Opfer“.
Er sucht die Fortexistenz (die selige, entsühnteFortexistenz der Einzelseele) als Auferstehung in Causal-