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103 -
Jesus stellte ein wirkliches Leben, ein Leben in derWahrheit jenem gewöhnlichen Leben gegenüber: Nichtsliegt ihm ferner, als der plumpe Unsinn eines „verewigtenPetrus“, einer ewigen Personal-Fortdauer. Was er be-kämpft, das ist die Wichtigthuerei der „Person“: wiekann er gerade die verewigen wollen?
Er bekämpft insgleichen die Plierarchie innerhalb derGemeinde: er verspricht nicht irgend eine Proportionvon Lohn je nach der Leistung: wie kann er Strafe undLohn im Jenseits gemeint haben!
104.
Der Stifter des Christenthums hat es büssen müssen,dass er sich an die niedrigste Schicht der jüdischenGesellschaft und Intelligenz gewendet hat. Sie hat ihnnach dem Geiste concipirt, den sie begriff ... Es isteine wahre Schande, eine Heilsgeschichte, einen persön-lichen Gott, einen persönlichen Erlöser, eine persönlicheUnsterblichkeit herausfabricirt zu haben und die ganzeMesquinerie der „Person“ und der „Historie“ übrig be-halten zu haben aus einer Lehre, die allem Persönlichenund Historischen die Realität bestreitet . . .
Die Heils-Legende an Stelle der symbolischen Jetzt-und Allzeit, des Liier und Überall; das Mirakel an Stelledes psychologischen Symbols.
105.
Das ursprüngliche Christenthum ist Abolition desStaates: es verbietet den Eid, den Kriegsdienst, die