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Erworbene, nicht ererbte Erschöpfung: i) unzu-reichende Ernährung, oft aus Unwissenheit über Er-nährung, z. B. bei Gelehrten; 2) die erotische Präcoci-tät: der Fluch vornehmlich der französischen Jugend, derPariser voran: welche aus den Lyceen bereits verhunztund beschmutzt in die Welt tritt — und nicht wiedervon der Kette verächtlicher Neigungen loskommt, gegensich selbst ironisch und schnöde — Galeerensclaven,mit aller Verfeinerung (— übrigens in den häufigstenFällen bereits Symptom der Rassen- und Familien-de'ca-dence, wie alle Hyper-Reizbarkeit; insgleichen als Con-tagium das Milieu —: auch bestimmbar zu sein durchdie Umgebung, gehört zur decadence —); 3) der Alco-holismus, nicht der Instinct, sondern die Gewöhnung,die stupide Nachahmung, die feige oder eitle Anpassungan ein herrschendes regime-. — Welche Wohlthat ist einJude unter Deutschen! Wie viel Stumpfheit, wie flächsernder Kopf, wie blau das Auge; der Mangel an esprit inGesicht, Wprt, Haltung; das faule Sich-strecken, dasdeutsche Erholungs-Bedürfniss, das nicht aus Über-arbeitung, sondern aus der widrigen Reizung und Über-reizung durch Alcoholica herkommt ....
Zur Kritik der grossen Worte. — Ich bin vollerArgwohn und Bosheit gegen Das, was man „Ideal“nennt: hier liegt mein Pessimismus, erkannt zu haben,wie die „höheren Gefühle“ eine Quelle des Unheils, dasheisst der Verkleinerung und Wertherniedrigung desMenschen sind.