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dumme Sachen zu verhüten, wäre, starken Willen zuhaben und Nichts zu thun . . . Contradictio. Eine ArtSelbstzerstörung, der Instinct der Erhaltung ist compro-mittirt. . . Der Schwache schadet sich selber . . .Das ist der Typus der decadence . . .
Thatsächlich finden wir ein ungeheures Nachdenkenüber Praktiken, die Impassibilität zu provociren. DerInstinct ist insofern auf richtiger Spur, als Nichts thunnützlicher ist, als Etwas thun . . .
Alle Praktiken der Orden, der solitären Philosophen,der Fakirs sind von dem richtigen Werthmaasse ein-gegeben, dass eine gewisse Art Mensch sich noch ammeisten nützt, wenn sie sich so viel wie möglichhindert, zu handeln —
Erleichterungsmittel: der absolute Gehorsam, diemachinale Thätigkeit, die Separation von Menschen undDingen, welche ein sofortiges Entschliessen und Handelnfordern würden.
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„Sinne“, „Leidenschaften“. — Die Furcht vorden Sinnen, vor den Begierden, vor den Leidenschaften,wenn sie so weit geht, dieselben zu widerrathen, istein Symptom bereits von Schwäche: die extremenMittel kennzeichnen immer anormale Zustände. Washier fehlt, resp. an gebröckelt ist, das ist die Kraftzur Hemmung eines Impulses: wenn man den Instincthat, nachgeben zu müssen, d. h. reagiren zu müssen,dann thut man gut, den Gelegenheiten („Verführungen“)aus dem Wege zu gehn.
Ein „Anreiz der Sinne“ ist nur insofern eine Ver-führung, als es sich um Wesen handelt, deren Systemzu leicht beweglich und bestimmbar ist: im entgegen-