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und Scham an allem Natürlichen, als Verneinung desLebens, als Krankheit und habituelle Schwäche ... dieSchwächung als Verzichtleisten auf Rache, auf Wider-stand, auf Feindschaft und Zorn.
Der Fehlgriff in der Behandlung: man will dieSchwäche nicht bekämpfen durch ein Systeme fortifiant,sondern durch eine Art Rechtfertigung und Morali-sirung: d. h. durch eine Auslegung . . .
— Die Verwechslung zweier gänzlich verschiedenenZustände: z. B. die Ruhe der Stärke, welche wesent-lich Enthaltung der Reaction ist (der Typus der Götter,welche Nichts bewegt), — und die Ruhe der Er-schöpfung, die Starrheit, bis zur Anästhesie. Allephilosophisch - asketischen Proceduren streben nach derzweiten, aber meinen in der That die erste . . . denn sielegen dem erreichten Zustande die Prädicate bei, wie alsob ein göttlicher Zustand erreicht sei.
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Das gefährlichste Missverständniss. — Esgiebt einen Begriff, der anscheinend keine Verwechslung,keine Zweideutigkeit zulässt: das ist der der Erschöpfung.Diese kann erworben sein; sie kann ererbt sein, —in jedem Falle verändert sie den Aspect der Dinge,den Werth der Dinge . . .
Im Gegensatz zu Dem, der aus der Fülle, welche erdarstellt und fühlt, unfreiwillig abgiebt an die Dinge,sie voller, mächtiger, zukunftsreicher sieht, — der jeden-falls schenken kann —, verkleinert und verhunzt derErschöpfte Alles, was er sieht, — er verarmt den Werth:er ist schädlich . . .