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träumen . . . Folge der excessiven Dinge, die man erlebthatte: Heisshunger nach excessiven Gefühlen . . . Diefremden Litteraturen boten die stärksten Würzen . . .
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Winckelmann’s und Goethe’s Griechen, Victor Hugo’sOrientalen, Wagner’s Edda-Personnagen, Walter Scott’sEngländer des dreizehnten Jahrhunderts — irgendwannwird man die ganze Komödie entdecken! es war Allesüber alle Maassen historisch falsch, aber — modern,wahr!
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Richard Wagner bleibt, bloss in Hinsicht auf seinenWerth für Deutschland und deutsche Cultur abgeschätzt,ein grosses Fragezeichen, ein deutsches Unglück viel-leicht, ein Schicksal in jedem Falle: aber was liegt daran?Ist er nicht sehr viel mehr, als bloss ein deutsches Er-eigniss? Es will mir sogar scheinen, dass er nirgendswoweniger hingehört als nach Deutschland; Nichts ist da-selbst auf ihn vorbereitet, sein ganzer Typus steht unterDeutschen einfach fremd, wunderlich, unverstanden, un-verständlich da. Aber man hütet sich, das sich einzu-gestehen: dazu ist man zu gutmüthig, zu viereckig, zudeutsch. ,, Credo quia absurdus est“: so will es undwollte es auch in diesem Falle der deutsche Geist —und so glaubt er einstweilen Alles, was Wagner übersich selbst geglaubt haben wollte. Der deutsche Geisthat zu allen Zeiten in psychologies der Feinheit undDivination ermangelt. Heute, wo er unter dem Hoch-druck der Vaterländerei und Selbstbewunderung steht,verdickt und vergröbert er sich zusehends: wie sollte erdem Problem Wagner gewachsen sein! —