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Kunst narcotica und opiatica zum Übergewicht.Man kitzelt die Gebildeten, die Leser von Dichternund alten Geschichten.
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Die falsche „Verstärkung“: — i) im Roman-tismus: dies beständige espressivo ist kein Zeichen vonStärke, sondern von einem Mangelgefühl;
2) die pittoreske Musik, die sogenannte dramatische,ist vor Allem leichter (ebenso wie die brutale Colportageund Nebeneinanderstellung von faits und traits im Romandes Naturalismus);
3) die „Leidenschaft“ eine Sache der Nerven undder ermüdeten Seelen; so wie der Genuss an Hoch-gebirgen, Wüsten, Unwettern, Orgien und Scheusslich-keiten, — am Massenhaften und Massiven (bei Historikernz. B.); thatsächlich giebt es einen Cultus der Aus-schweifung des Gefühls (— wie kommt es, dass diestarken Zeiten ein umgekehrtes Bedürfniss in den Künstenhaben — nach einem Jenseits der Leidenschaft?).
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Die moderne Kunst als eine Kunst zu tyranni-siren. — Eine grobe und stark herausgetriebene Logikdes Lineaments; das Motiv vereinfacht bis zur Formel:die Formel tyrannisirt. Innerhalb der Linien eine wildeVielheit, eine überwältigende Masse, vor der die Sinnesich verwirren; die Brutalität der Farben, des Stoffes, derBegierden. Beispiele: Zola, Wagner; in geistigerer
OrdnungTaine. Also Logik, Masse und Brutalität. . .