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Man hat den unwürdigen Versuch gemacht, inWagner und Schopenhauer Typen der geistig Gestörten zusehen: eine ungleich wesentlichere Einsicht wäre gewonnen,den Typus der decadence, den Beide darstellen, wissen-schaftlich zu präcisiren.
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Die moderne Falschmünzerei in den Künsten:begriffen als nothwendig, nämlich dem eigentlichstenBedürfniss der modernen Seele gemäss.
Man stopft die Lücken der Begabung, noch mehrdie Lücken der Erziehung, der Tradition, der Schu-lung aus.
Erstens: man sucht sich ein weniger artistischesPublikum, welches unbedingt ist in seiner Liebe(— und alsbald vor der Person niederkniet. . .).Dazu dient die Superstition unseres Jahrhunderts,der Aberglaube vom Genie ....
Zweitens: man haranguirt die dunklen Instincte derUnbefriedigten, Ehrgeizigen, Sich-selbst-Verhüllteneines demokratischen Zeitalters: Wichtigkeit derAttitüde.
Drittens: man nimmt die Proceduren der einenKunst in die andere, vermischt die Absicht derKunst mit der der Erkenntniss oder der Kircheoder des Rassen-Interesses (Nationalismus) oderder Philosophie — man schlägt an alle Glockenauf einmal und erregt den dunklen Verdacht, dassman ein Gott sei.
Viertens: man schmeichelt dem Weibe, den Leiden-den, den Empörten, man bringt auch in der