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über lange Zeitfernen hin, die Auswahl der Zustände undWerthungen, welche es machen, dass man über Jahr-hunderte der Zukunft verfügen kann — das gerade istim höchsten Maasse antimodern. Woraus sich ergiebt,dass die desorganisirenden Principien unserem Zeit-alter den Charakter geben. —•
48.
Zur Charakteristik der „Modernität“. — Über-reichliche Entwicklung der Zwischengebilde;Verkümmerung der Typen; Abbruch der Tradi-tionen, Schulen; die Überherrschaft der Instincte(philosophisch vorbereitet: das Unbewusste mehr werth)nach eingetretener Schwächung der Willenskraft,des Wollens von Zweck und Mittel . . .
49.
Das Übergewicht der Händler und Zwischen-personen, auch im Geistigsten: der Litterat, der „Ver-treter“, der Historiker (als Verquicker des Vergangenenund Gegenwärtigen), der Exotiker und Kosmopolit, dieZwischenpersonen zwischen Naturwissenschaft und Philo-sophie, die Semi-Theologen.
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Die kritische Spannung: die Extreme kommen zumVorschein und Übergewicht. — Niedergang des Pro-testantismus: theoretisch und historisch als Halbheitbegriffen. Thatsächliches Übergewicht des Katholicis-mus; das Gefühl des Protestantismus so erloschen, dass