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15 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 7 (1901) Der Wille zur Macht : Versuch einer Umwerthung aller Werthe ; (Studien und Fragmente)
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3) die verbesserte Ernährung (Fleisch);

4) die zunehmende Räumlichkeit und Gesundheitder Wohnstätten;

5) die Vorherrschaft der Physiologie über Theologie,Moralistik, Ökonomie und Politik;

6) die militärische Strenge in der Forderung und Hand-habung seinerSchuldigkeit (man lobt nichtmehr . . . ).

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Sich nicht durch den Augenschein täuschen lassen:diese Menschheit ist wenigereffectvoll, aber sie giebtganz andere Garantien der Dauer, ihr Tempo ist lang-samer, aber der Takt selbst ist viel reicher. Die Ge-sundheit nimmt zu, die wirklichen Bedingungen desstarken Leibes werden erkannt und allmählich geschaffen,derAsketismus ironice. Die Scheu vor Extremen,ein gewisses Zutrauen zumrechten Weg, keineSchwärmerei; ein zeitweiliges Sich-Einleben in engereWerthe (wieVaterland,, wieWissenschaft u. s. w.).

Dies ganze Bild wäre aber immer noch zweideutig: es könnte eine aufsteigende oder aber eine ab-steigende Bewegung des Lebens sein.

44.

DieModernität unter dem Gleichniss von Er-nährung und Verdauung.

Die Sensibilität unsäglich reizbarer ( unter mora-listischem Aufputz: die Vermehrung des Mitleids);die Fülle disparater Eindrücke grösser als je:- derKosmopolitismus der Sprachen, der Litteraturen,