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lution; unberührt von der griechischen Philosophie;Phantast des Pflichtbegriffs; Sensualist, mit dem Hinter-hang der dogmatischen Verwöhnung —.
Die Rückbewegung auf Kant in unserem Jahr-hundert ist eine Rückbewegung zum achtzehntenJahrhundert: man will sich ein Recht wieder auf diealten Ideale und die alte Schwärmerei verschaffen, —darum eine Erkenntnisstheorie, welche „Grenzen setzt“,das heisst erlaubt, ein Jenseits der Vernunft nachBelieben anzusetzen ...
Die Denkweise Hegel’s ist von der Goethe’schennicht sehr entfernt: man höre Goethe über Spinoza.Wille zur Vergöttlichung des Alls und des Lebens, umin seinem Anschauen und Ergründen Ruhe und Glückzu finden; Hegel sucht Vernunft überall, — vor der Ver-nunft darf man sich ergeben und bescheiden. BeiGoethe eine Art von fast freudigem und vertrauen-dem Fatalismus, der nicht revoltirt, der nicht ermattet,
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der aus sich eine Totalität zu bilden sucht, im Glauben,dass erst in der Totalität Alles sich erlöst, als gut undgerechtfertigt erscheint.
27.
Das siebzehnte Jahrhundert leidet am Menschenwie an einer Summe von Widersprüchen (,,1’amasde contradictions“ , der wir sind); es sucht den Menschenzu entdecken, zu ordnen, auszugraben: während dasachtzehnte Jahrhundert zu vergessen sucht, was man vonder Natur des Menschen weiss, um ihn an seine Utopieanzupassen. „Oberflächlich, weich, human“, — schwärmtfür „den Menschen“ —
Das siebzehnte Jahrhundert sucht die Spuren desIndividuums auszuwischen, damit das Werk dem Leben