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waltet, in der der Einzelne völlig untertauchen darf, wiein einem Element höchsten Werthes: so bleibt als
Ausflucht übrig, diese ganze Welt des Werdens alsTäuschung zu verurtheilen und eine Welt zu erfinden,welche jenseits derselben liegt, als wahre Welt. So-bald aber der Mensch dahinterkommt, wie nur auspsychologischen Bedürfnissen diese Welt gezimmert istund wie er dazu ganz und gar kein Recht hat, so entstehtdie letzte Form des Nihilismus, welche den Unglaubenan eine metaphysische Welt in sich schliesst, —welche sich den Glauben an eine wahre Welt verbietet.Auf diesem Standpunkt giebt man die Realität desWerdens als einzige Realität zu, verbietet sich jedeArt Schleichweg zu Hinterwelten und falschen Göttlich-keiten — aber erträgt diese Welt nicht, die manschon nicht leugnen will . . .
— Was ist im Grunde geschehen? Das Gefühl der; Werthlosigkeit wurde erzielt, als man begriff, dassweder mit dem Begriff „Zweck“, noch mit dem Begriff„Einheit“, noch mit dem Begriff „Wahrheit“ derGesammtcharakter des Daseins interpretirt werden darf.Es wird Nichts damit erzielt und erreicht; es fehlt dieübergreifende Einheit in der Vielheit des Geschehens:der Charakter des Daseins ist nicht „wahr“, ist falsch . . . ,man hat schlechterdings keinen Grund mehr, eine wahreWelt sich einzureden . . . Kurz: die Kategorien „Zweck“,„Einheit“, „Sein“, mit denen wir der Welt einen Wertheingelegt haben, werden wieder von uns herausgezogen— und nun sieht die Welt werthlos aus . . .
b.
Gesetzt, wir haben erkannt, inwiefern mit diesendrei Kategorien die Welt nicht mehr ausgelegt werden