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darf und dass nach dieser Einsicht die Welt für unswerthlos zu werden anfängt: so müssen wir fragen, wo-her unser Glaube an diese drei Kategorien stammt, —•versuchen wir, ob es nicht möglich ist, ihnen denGlauben zu kündigen! Haben wir diese drei Kategorienentwerthet, so ist der Nachweis ihrer Unanwendbar-keit auf das All kein Grund mehr, das All zu ent-werthen.
— Resultat: Der Glaube an die Vernunft-Kate-gorien ist die Ursache des Nihilismus, — wir habenden Werth der Welt an Kategorien gemessen, welchesich auf eine rein fingirte Welt beziehen.
— Schluss-Resultat: Alle Werthe, mit denen wir bisjetzt die Welt zuerst uns schätzbar zu machen gesuchthaben und endlich ebendamit entwerthet haben, alssie sich als unanlegbar erwiesen — alle diese Werthesind, psychologisch nachgerechnet, Resultate bestimmterPerspectiven der Nützlichkeit zur Aufrechterhaltung undSteigerung menschlicher Plerrschafts-Gebilde: und nurfälschlich projicirt in das Wesen der Dinge. Es istimmer noch die hyperbolische Naivetät des Menschen:sich selbst als Sinn und Werthmaass der Dinge . . .
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Hauptsatz. — Inwiefern der vollkommene Ni-hilismus die nothwendige Folge der bisherigen Ideale ist.
— Der unvollständige Nihilismus, seine-Formen:wir leben mitten darin.
— Die Versuche, dem Nihilismus zu entgehn,ohne jene Werthe umzuwerthen: bringen das Gegentheilhervor, verschärfen das Problem.
Nietzsche, Werke II. Abtheilung. Wille zur Macht.
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