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3- wir brauchen ein unbedingtes Zusammengehenmit Russland, und mit einem neuen gemein-samen Programm, welches in Russland keineenglischen Schemata zur Herrschaft kommen lässt.Keine amerikanische Zukunft!
4. eine europäische Politik ist unhaltbar und dieEinengung gar in christliche Perspectiven einganz grosses Malheur. In Europa sind allegescheuten Leute Skeptiker, ob sie es sagenoder nicht.
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Was den Imperativ des deutschen Instinctes betrifft,welcher gebietet: „Keine neuen Juden mehr! Und dieThore nach dem Osten zu geschlossen halten!“ — sodürfte eine kluge Erwägung den deutschen Juden selberzu einer derartigen „Grenzregulirung“ rathen: ihre Auf-gabe, in das deutsche Wesen hineinzuwachsen und zueinem deutscheren Typus des Ausdrucks und der Gebärde,endlich der „Seele“ zu gelangen — denn dies ist derGang, von Aussen nach Innen, vom „Schein“ zum„Sein“ ■—, darf nicht immer wieder durch die schauer-liche und verächtliche Hässlichkeit neu einwandernderpolnischer und russischer, • ungarischer und galizischerJuden in’s Unlösbare zurückgeschoben werden. Hierist der Punkt, wo die Juden auch ihrerseits zu handeln,nämlich sich „Grenzen zu setzen“ haben: — der
einzige und letzte Punkt, in dem jüdischer und deutscherVortheil sich noch zu einem gemeinsamen Vortheileausgleichen könnte: aber freilich, es ist Zeit, ja diehöchste Zeit!
Nietzsche, Werke II.Abtheilung, Bd. XIII.
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