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thum mit einer rücksichtenlosen Augenblicks-Politik ver-trägt, erregt meine ironische Neugierde. Es scheint mirsogar nützlich, dass es einige Deutsche giebt, die gegendas deutsche Reich gleichgültig geblieben sind: nichteinmal als Zuschauer, sondern als Wegblickende. Wohinblicken sie denn? Es giebt wichtigere Dinge, gegenwelche gerechnet diese Fragen nur Vordergrunds-Fragensind: z. B. das wachsende Heraufkommen des demokra-tischen Mannes und die dadurch bedingte VerdummungEuropa’s und Verkleinerung des europäischen Menschen.
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Kann man sich für dieses deutsche Reich interessiren?Wo ist der neue Gedanke? Ist es nur eine neue Macht-Combination? Um so schlimmer, wenn es nicht weiss,was es will. Friede und Gewähren-lassen ist gar keinePolitik, vor der ich Respect habe. Herrschen und demhöchsten Gedanken zum Siege zu verhelfen — das Ein-zige, was mich an Deutschland interessiren könnte. Wasgeht es mich an, dass Hohenzollern da sind oder nichtda sind? — Englands Klein-Geisterei ist die grosseGefahr jetzt auf der Erde. Ich sehe mehr Hang zurGrösse in den Gefühlen der russischen Nihilisten, als indenen der englischen Utilitarier. Ein Ineinanderwachsender deutschen und slavischen Rasse, — auch bedürfenwir der geschicktesten Geldmenschen, der Juden, un-bedingt, um die Herrschaft auf der Erde zu haben. '
1. der Sinn für Realität;
2. Bruch mit dem englischen Princip der Volks-Vertretung: wir brauchen Vertretung der grossenInteressen;