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13 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 5 (1903) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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thum mit einer rücksichtenlosen Augenblicks-Politik ver-trägt, erregt meine ironische Neugierde. Es scheint mirsogar nützlich, dass es einige Deutsche giebt, die gegendas deutsche Reich gleichgültig geblieben sind: nichteinmal als Zuschauer, sondern als Wegblickende. Wohinblicken sie denn? Es giebt wichtigere Dinge, gegenwelche gerechnet diese Fragen nur Vordergrunds-Fragensind: z. B. das wachsende Heraufkommen des demokra-tischen Mannes und die dadurch bedingte VerdummungEuropas und Verkleinerung des europäischen Menschen.

872. .

Kann man sich für dieses deutsche Reich interessiren?Wo ist der neue Gedanke? Ist es nur eine neue Macht-Combination? Um so schlimmer, wenn es nicht weiss,was es will. Friede und Gewähren-lassen ist gar keinePolitik, vor der ich Respect habe. Herrschen und demhöchsten Gedanken zum Siege zu verhelfen das Ein-zige, was mich an Deutschland interessiren könnte. Wasgeht es mich an, dass Hohenzollern da sind oder nichtda sind? Englands Klein-Geisterei ist die grosseGefahr jetzt auf der Erde. Ich sehe mehr Hang zurGrösse in den Gefühlen der russischen Nihilisten, als indenen der englischen Utilitarier. Ein Ineinanderwachsender deutschen und slavischen Rasse, auch bedürfenwir der geschicktesten Geldmenschen, der Juden, un-bedingt, um die Herrschaft auf der Erde zu haben. '

1. der Sinn für Realität;

2. Bruch mit dem englischen Princip der Volks-Vertretung: wir brauchen Vertretung der grossenInteressen;