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Gestalten am Menschen, die Art Vielartigkeit desMenschen herauszuholen, ihn zu zerbrechen, wenn eineArt von Typus ihre Höhe gehabt hat, — also schaffendund vernichtend sein, dünkt mich der höchste Genuss,den Menschen haben können. Plato war gewiss nicht sobeschränkt, als er die Begriffe als fest und ewig lehrte:aber er wollte, dass dies geglaubt werde.
Nicht mehr Vernunft in die ganze Geschichte desMenschen legen, als in der übrigen Welt ist: Vielesist möglich, aber man darf es nicht auf zu lange wollen.Der Zufall zerbricht Alles wieder.
787.
Weil wir die Erben von Menschengeschlechtern sind,die unter den verschiedensten Existenz-Bedingungengelebt haben, enthalten wir in uns eine Vielheit vonInstincten. Wer sich für „wahrhaftig“ giebt, ist wahr-scheinlich ein Esel oder ein Betrüger.
Die Verschiedenheit der thierischen Charaktere:durchschnittlich ist ein Charakter die Folge einesMilieu’s, — eine fest eingeprägte Rolle, vermögederen gewisse Facta immer wieder unterstrichen undgestärkt werden. Auf die Länge hin entsteht so Rasse:d. h. gesetzt, dass die Umgebung sich nicht ändert.
Bei dem Wechsel der Milieus entsteht ein Hervor-treten der überall nützlichsten und anwendbarstenEigenschaften (— oder ein Zugrundegehn). Es zeigtsich als Assimilations-Kraft auch in ungünstigen Lagen,zugleich aber als Spannung, Vorsicht, — es fehlt dieSchönheit in der Gestalt.
Der Europäer als eine solche Über-Rasse. Ebensoder Jude; es ist zuletzt eine herrschende Art, obwohl
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