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13 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 5 (1903) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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Gestalten am Menschen, die Art Vielartigkeit desMenschen herauszuholen, ihn zu zerbrechen, wenn eineArt von Typus ihre Höhe gehabt hat, also schaffendund vernichtend sein, dünkt mich der höchste Genuss,den Menschen haben können. Plato war gewiss nicht sobeschränkt, als er die Begriffe als fest und ewig lehrte:aber er wollte, dass dies geglaubt werde.

Nicht mehr Vernunft in die ganze Geschichte desMenschen legen, als in der übrigen Welt ist: Vielesist möglich, aber man darf es nicht auf zu lange wollen.Der Zufall zerbricht Alles wieder.

787.

Weil wir die Erben von Menschengeschlechtern sind,die unter den verschiedensten Existenz-Bedingungengelebt haben, enthalten wir in uns eine Vielheit vonInstincten. Wer sich fürwahrhaftig giebt, ist wahr-scheinlich ein Esel oder ein Betrüger.

Die Verschiedenheit der thierischen Charaktere:durchschnittlich ist ein Charakter die Folge einesMilieus, eine fest eingeprägte Rolle, vermögederen gewisse Facta immer wieder unterstrichen undgestärkt werden. Auf die Länge hin entsteht so Rasse:d. h. gesetzt, dass die Umgebung sich nicht ändert.

Bei dem Wechsel der Milieus entsteht ein Hervor-treten der überall nützlichsten und anwendbarstenEigenschaften ( oder ein Zugrundegehn). Es zeigtsich als Assimilations-Kraft auch in ungünstigen Lagen,zugleich aber als Spannung, Vorsicht, es fehlt dieSchönheit in der Gestalt.

Der Europäer als eine solche Über-Rasse. Ebensoder Jude; es ist zuletzt eine herrschende Art, obwohl

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