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13 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 5 (1903) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
Entstehung
Seite
324
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sehr verschieden von den einfachen alten herrschendenRassen, die ihre Umgebung nicht verändert hatten.

Überall beginnt es mit dem Zwang (wenn ein Volkin eine Landschaft kommt): die Natur, die Jahreszeiten,die Wärme und Kälte u. s. w. Das Alles ist zunächstein tyrannisirendes Element. Allmählich weicht dasGefühl des Gezwungenseins-

788.

Pascal beleidigte durch die Vorstellung, dass dasWetter, dass heller und heiterer Himmel auf ihn Einflusshabe. Jetzt ist die Theorie des Milieus am be-quemsten: Alles übt Einfluss, das Resultat ist derMensch selber.

789.

Montaigne:Die Gesetze des Gewissens, welcheunserm Vorgeben nach aus der Natur entspringen, ent-springen vielmehr aus der Gewohnheit. Jeder verehrtin seinem Herzen die in seinem Lande gebilligten undeingeführten Meinungen und Sitten, sodass er sich den-selben nicht ohne Gewissensbisse entziehen kann und den-selben niemals ohne einiges Vergnügen gemäss handelt.

790.

Die Gewissensfreiheit ist nur im grossen Despotismusnützlich und möglich, ein Symptom der Atomisirung.

791.

Jesus leugnet Kirche, Staat, Gesellschaft, Kunst,Wissenschaft, Cultur, Civilisation. Alle Weisen haben