sehr verschieden von den einfachen alten herrschendenRassen, die ihre Umgebung nicht verändert hatten.
Überall beginnt es mit dem Zwang (wenn ein Volkin eine Landschaft kommt): die Natur, die Jahreszeiten,die Wärme und Kälte u. s. w. Das Alles ist zunächstein tyrannisirendes Element. Allmählich weicht dasGefühl des Gezwungenseins —-
788.
Pascal beleidigte durch die Vorstellung, dass dasWetter, dass heller und heiterer Himmel auf ihn Einflusshabe. Jetzt — ist die Theorie des Milieu’s am be-quemsten: Alles übt Einfluss, das Resultat ist derMensch selber.
789.
Montaigne: „Die Gesetze des Gewissens, welcheunserm Vorgeben nach aus der Natur entspringen, ent-springen vielmehr aus der Gewohnheit. Jeder verehrtin seinem Herzen die in seinem Lande gebilligten undeingeführten Meinungen und Sitten, sodass er sich den-selben nicht ohne Gewissensbisse entziehen kann und den-selben niemals ohne einiges Vergnügen gemäss handelt.“
790.
Die Gewissensfreiheit ist nur im grossen Despotismusnützlich und möglich, — ein Symptom der Atomisirung.
791.
Jesus leugnet Kirche, Staat, Gesellschaft, Kunst,Wissenschaft, Cultur, Civilisation. Alle Weisen haben