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doppeltes Gehirn: die Fähigkeit, Etwas von unseremWollen, Fühlen, Denken selber zu wollen, zufühlen und zu denken, fassen wir mit dem Wort„Bewusstsein“ zusammen.
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Der Charakter des unbedingten Willens zur Machtist im ganzen Reiche des Lebens vorhanden. Habenwir ein Recht das Bewusstsein zu leugnen, so dochschwerlich das Recht die treibenden Affecte zu leugnen,z. B. in einem Urwalde.
(Bewusstsein enthält immer eine doppelte Spiegelung,— es giebt nichts Unmittelbares.)
592 -
Es kommt darauf an, die Einheit richtig zu be-zeichnen, in der Denken, Wollen und Fühlen und alleAffecte zusammengefasst sind: ersichtlich ist der Intellectnur ein Werkzeug, aber in wessen Händen? Sicherlichder Affecte: und diese sind eine Vielheit, hinter der esnicht nöthig ist eine Einheit anzusetzen: es genügt sieals eine Regentschaft zu fassen. — Dass die Organe sichüberall herausgebildet haben, wie die morphologischeEntwicklung zeigt, darf als Gleichniss gewiss auch fürdas Geistige benutzt werden: sodass etwas „Neues“ immernur durch Ausscheidung einer einzelnen Kraft aus einersynthetischen Kraft zu fassen ist.
Das Denken selber ist eine solche Handlung, welcheauseinanderlegt, was eigentlich Eins ist. Überall istdie Scheinbarkeit da, dass es zählbare Vielheiten giebt,auch im Denken schon. Es giebt nichts „Addirtes“ in