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13 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 5 (1903) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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Die griechischen Philosophen suchten nicht andersGlück als in der Form, sich schön zu finden: alsoaus sich die Statue zu bilden, deren Anblick wohl-thut (keine Furcht und Ekel erregt).

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Derhässlichste Mensch als Ideal weltverneinenderDenkweisen. Aber auch die Religionen sind noch Re-sultate jenes Triebes nach Schönheit (oder es aushaltenzu können): die letzte Consequenz wäre die absoluteHässlichkeit des Menschen zu fassen, das Dasein ohneGott, Vernunft u. s. w. reiner Buddhismus. Je hässlicher,desto besser.

Diese extremste Form der Welt-Verneinung habeich gesucht.Es ist Alles Leiden, es ist alles Lüge,wasgut scheint (Glück u. s. w.). Und statt zu sagenes ist Alles Leiden, habe ich gesagt: es ist alles Leiden-machen, Tödten, auch im besten Menschen.

Es ist Alles Schein es ist alles Lüge.

Es ist Alles Leiden es ist alles Wehe-thun,Tödten, Vernichten, Ungerecht-sein.

Das Leben selber ist ein Gegensatz zurWahrheitund zurGüte ego.

Das Leben bejahen: das selber heisst die Lügebejahen. Also man kann nur mit einer absolutunmoralischen Denkweise leben. Aus dieser herauserträgt man dann auch wieder die Moral und die Ab-sicht auf Verschönerung. Aber die Unschuld derLüge ist dahin!

Die Griechen als Schauspieler. IhrIdealismus.