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Die Ver-Griechung einmal darstellen als Roman.Rückwärts — auch die Sinnlichkeit immer höher, strenger.Endlich bis zur Offenbarung des Dionysischen. Ent-deckung des Tragischen: „Bock und Gott“.
240.
Als es mit der besten Zeit Griechenlands vorbei war,kamen die Moralphilosophen: von Sokrates an nämlichsind alle griechischen Philosophen zuerst und im tiefstenGrunde Moral-Philosophen. Das heisst: sie suchen dasGlück; — schlimm, dass sie es suchen mussten! Philo-sophie: das ist von Sokrates an jene höchste Form derKlugheit, welche sich nicht vergreift beim persönlichenGlück. Haben sie wohl viel davon gehabt? Wenn ichdenke, dass der Gott Plato’s ohne Lust und Schmerz istund der höchste Weise sich ihm nähert: so ist das einpersönliches Urtheil: Plato empfand das volle Gleichgültig-sein als seine grösste Wohlthat: sie wurde ihm wohl seltengenug zu Theil! Aristoteles dachte sich seinen Gott alsrein erkennend, ohne jegliches Gefühl von Liebe: und erselber hatte wohl so seine besten Augenblicke, wenn erkalt und hell (und freudig) den wollüstigen Schwindelder höchsten Allgemeinheiten genoss. Die Welt alsSystem empfinden und das als Gipfel des menschlichenGlücks: wie verräth sich da der schematische Kopf! UndEpikur: was genoss er denn, als dass der Schmerz auf-hörte? — das ist das Glück eines Leidenden und auchwohl Kranken.
241.
Die Werthlosigkeit des Lebens ist erkannt imCynismus, aber hat sich noch nicht gegen das Leben