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Derer, welche die Auflösung sehn und im Starr-werdendas Heil.
Ziel aller grossen Moralisten bisher: eine endgültigeForm („Denkweise“) zu schaffen — in China, im Brah-manenthum, in Peru, im Jesuitismus, auch Aegypten; auchPlato wollte es. Eine Kaste schaffen, deren Existenzmit dem Starr-werden der moralischen Urtheile verknüpftist, als Lebens-Interesse: — die Classe der Gutenund Gerechten.
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Von den Mitteln der Verschönerung. — EineAlbernheit, die dem alten Kant zur Last zu legen ist:„es gefällt ohne Interesse“. Und da weist Mancher nochmit Stolz darauf hin, dass er beim Anblick einer griechi-schen Venus u. s. w. Dagegen habe ich den Zustandbeschrieben, den das Schöne hervorbringt: das Wesent-lichste ist aber, vom Künstler auszugehn. Sich den An-blick der Dinge erträglich zu machen, sie nicht zu fürchtenund ein scheinbares Glück in sie hineinlegen — Grund-empfindung, dass der glückliche, sich-selber-liebendeMensch kein Wehethäter ist. — Dieses Umdeuten desThatsächlichen in’s Glückliche, „Göttliche“ hat nun derMensch auch auf sich verwandt; dieses Mittel derSelbst-Verschönerung und der Verschönerung desMenschen überhaupt ist Moral. Darin ist r) Wegsehn;2 ) Sehen, was gar nicht da ist, — Zusammenfassen, Verein-fachen; 3) Sich verstellen, sodass Vieles nicht sichtbarwird; 4) Sich verstellen, sodass das Sichtbarwerdendeeinen falschen Schluss ergiebt. — Das Product ist der„gute Mensch“, wozu immer eine Gesellschaft gehört.Es ist alo im Wesen der Moral Etwas, das wider die