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13 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 5 (1903) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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im Sommer 1884 zuerst denVersuch machte, eine weitumfas-sende Gesammtdarstellung seiner Philosophie zu skizziren.

Er schreibt an Peter Gast am 2. September vonSils-Maria aus:Ich bin überdies mit der Haupt-Aufgabedieses Sommers, wie ich sie mir gestellt hatte, im Ganzenfertig geworden. Die nächsten 6 Jahre gehören derAusarbeitung der Schemata an, mit welchen ich meinePhilosophie umrissen habe. Es steht gut und hoffnungs-voll damit. Von da an beginnt also die Arbeit an derUmwerthung, wenn auch die Gedanken selbst auffrühere Jahre zurückgehen und bereits im Zarathustraihren poetischen Ausdruck gefunden haben. Sie fliesstwie ein gewaltiger unterirdischer Strom dahin, bis imSommer 1886 der Entschluss gefasst wird, die gesammtenGedanken in eine feste Form zu bannen, das heisst einvierbändiges Werk zu verfassen, das den Namen tragensollDer Wille zur Macht, Versuch einer Umwerthungaller Werthe. Im Manuscriptheft W. I ist genau zu ver-folgen, wie Nietzsche noch im Mai 1886 die Absicht hat,in zehn einzelnen Schriften geringeren Umfangs in der ArtderUnzeitgemässen Betrachtungen seine neue Lehre zuverkünden, wie er dann im Sommer in Sils-Maria diese Ab-sicht aufgiebt und den Plan (von ihm eigenhändig datirt)zu dem oben genannten philosophischen Hauptwerk auf-zeichnet, ebenso den Gedankengang des gesammtenWerkes, schliesslich das erste Register dazu verfasst unddarin notirt, was er von dem bereits Niedergeschriebenenin W. I, W. III und in einem unbezeichneten auseinander-gerissenen Manuscriptheft, das theilweise dem Convolut W.XIII eingefügt ist, zu diesem Werke benutzen will. Auf demUmschlag des damals erscheinendenJenseits von Gutund Böse lässt der Autor das Werk als in Vorbereitungbegriffen anzeigen. DasJenseits selbst trägt den Unter-