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als Lauf zu einem Ziele erscheint, ähnelt, im Vergleichemit der Bahn, die wir selber, wenn auch nur im Traume,durchlaufen haben, nur wunderlich vereinzelten Stückenjener All-Erlebnisse, deren wir uns mit Schrecken bewusstsind; ja wir werden in’s Gefährliche gerathen und ver-sucht sein, das Leben zu leicht zu nehmen, gerade dess»halb, weil wir es in der Kunst mit so ungemeinem Ernsteerfasst haben: um auf ein Wort hinzuweisen, welchesWagner von seinen Lebens-Schicksalen gesagt hat. Dennwenn schon uns, als Denen, welche eine solche Kunstder dithyrambischen Dramatik nur erfahren, aber nichtschaffen, der Traum fast für wahrer gelten will als dasWache, Wirkliche: wie muss erst der Schaffende diesenGegensatz abschätzen! Da steht er selber inmitten allerder lärmenden Anrufe und Zudringlichkeiten von Tag,Lebensnoth, Gesellschaft, Staat — als was? Vielleicht, alssei er gerade der einzig Wache, einzig Wahr- undWirklich - Gesinnte unter verworrenen und gequältenSchläfern, unter lauter Wähnenden, Leidenden; mitunterselbst fühlt er sich wohl wie von dauernder Schlaflosig-keit erfasst, als müsse er nun sein so übernächtig hellesund bewusstes Leben zusammen mit Schlafwandlern undgespensterhaft ernst thuenden Wesen verbringen: so dasseben jenes Alles, was Anderen alltäglich, ihm unheimlicherscheint, und er sich versucht fühlt, dem Eindrücke dieserErscheinung mit übermüthiger Verspottung zu begegnen.Aber wie eigenthümlich gekreuzt wird diese Empfindung,wenn gerade zu der Helle seines schaudernden Übermuthesein ganz andrer Trieb sich gesellt, die Sehnsucht ausder Höhe in die Tiefe, das liebende Verlangen zur Erde,zum Glück der Gemeinsamkeit — dann, wenn er allesDessen gedenkt, was er als Einsam-Schaffender entbehrt,als sollte er nun sofort, wie ein zur Erde niedersteigender
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