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Brücke zwischen Selbst und Nicht - Selbst. Wer ver-möchte den Zweck deutlich zu nennen, zu dem sieüberhaupt da ist, wenn auch selbst die Zweckmässigkeitin der Art, wie sie wurde, sich errathen lassen sollte?Aber aus der seligsten Ahnung heraus darf man fragen:sollte wirklich das Grössere des Geringeren wegen dasein, die grösste Begabung zu Gunsten der Kleinsten, diehöchste Tugend und Heiligkeit um der Gebrechlichenwillen? Musste die wahre Musik erklingen, weil dieMenschen sie am wenigsten verdienten, aber ammeisten ihrer bedurften? Man versenke sich nureinmal in das überschwängliche Wunder dieser Möglich-keit: schaut man von da auf das Leben zurück, so leuchtetes, so trüb und umnebelt es vorher auch erscheinenmochte. —
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Es ist nicht anders möglich: der Betrachtende, vordessen Blick eine solche Natur wie die Wagner’s steht,muss unwillkürlich von Zeit zu Zeit auf sich, auf seineKleinheit und Gebrechlichkeit zurückgeworfen werdenund wird sich fragen: was soll sie dir? Wozu bist denndu eigentlich da? — Wahrscheinlich fehlt ihm dann dieAntwort, und er steht vor seinem eignen Wesen be-fremdet und betroffen still. Mag es ihm dann genügen,eben diess erlebt zu haben; mag er eben darin, dass ersich seinem Wesen entfremdet fühlt, die Antwortauf jene Fragen hören. Denn gerade mit diesem Gefühlnimmt er Theil an der gewaltigsten LebensäusserungWagner’s, dem Mittelpunkte seiner Kraft, jener dämo-nischen Übertragbarkeit und Selbstentäusserungseiner Natur, welche sich Andern ebenso mittheilen kann,als sie andere Wesen sich selber mittheilt und im Hin-