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und seine Kunst lieber zerreissen, als dass sie zugestünden,wie sie aus Scham vor ihnen vergehen müssen. Es wäremöglich, dass die Erlösung der Kunst, der einzige zu er-hoffende Lichtblick in der neueren Zeit, ein Ereigniss fürein paar einsame Seelen bliebe, während die Vielen esfort und fort aushielten, in das flackernde und qualmendeFeuer ihrer Kunst zu sehen: sie wollen ja nicht Licht,sondern Blendung, sie hassen ja das Licht — über sichselbst.
So weichen sie dem neuen Lichtbringer aus; aber ergeht ihnen nach, gezwungen von der Liebe, aus der ergeboren ist, und will sie zwingen. „Ihr sollt durchmeine Mysterien hindurch, ruft er ihnen zu, ihr brauchtihre Reinigungen und Erschütterungen. Wagt es zueurem Heil und lasst einmal das trüb erleuchtete StückNatur und Leben, welches ihr allein zu kennen scheint;ich führe euch in ein Reich, das ebenfalls wirklich ist:ihr selber sollt sagen, wenn ihr aus meiner Höhle ineuren Tag zurückkehrt, welches Leben wirklicher undwo eigentlich der Tag, wo die Höhle ist. Die Natur istnach innen zu viel reicher, gewaltiger, seliger, furcht-barer; ihr kennt sie nicht, so wie ihr gewöhnlich lebt:lernt es, selbst wieder Natur zu werden, und lasst euchdann mit und in ihr durch meinen Liebes- und Feuer-zauber verwandeln.“
Es ist die Stimme der Kunst Wagner’s, welcheso zu den Menschen spricht. Dass wir Kinder eineserbärmlichen Zeitalters ihren Ton zuerst hören durften,zeigt, wie würdig des Erbarmens gerade diess Zeitaltersein muss, und zeigt überhaupt, dass wahre Musik einStück Fatum und Urgesetz ist; denn es ist gar nichtmöglich, ihr Erklingen gerade jetzt aus einem leerensinnlosen Zufall abzuleiten; ein zufälliger Wagner wäre