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1 : Abth. 1 (1899) Unzeitgemässe Betrachtungen : erstes bis viertes Stück. - 4./5. Tsd. Die Geburt der Tragödie
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Wollen bestärken zu lassen; hier findet ihr die hin-gehendste Aufopferung der Künstler und das Schauspielaller Schauspiele, den siegreichen Schöpfer eines Werkes,welches selber der Inbegriff einer Fülle siegreicher Kunst -Thaten ist. Dünkt es nicht fast wie Zauberei, einersolchen Erscheinung in der Gegenwart begegnen zukönnen? Müssen nicht Die, welche hier mithelfen undmitschauen dürfen, schon verwandelt und erneuert sein,um nun auch fernerhin, in andern Gebieten des Lebens,zu verwandeln und zu erneuern? Ist nicht ein Hafennach der wüsten Weite des Meeres gefunden, liegt hiernicht Stille über den Wassern gebreitet? Wer ausder hier waltenden Tiefe und Einsamkeit der Stimmungzurück in die ganz andersartigen Flächen und Niederungendes Lebens kommt, muss er sich nicht immerfort wieIsolde fragen:Wie ertrug ichs nur? Wie ertrag ichsnoch? Und wenn er es nicht aushält, sein Glück undsein Unglück eigensüchtig in sich zu bergen, so wird ervon jetzt ab jede Gelegenheit ergreifen, in Thaten davonZeugniss abzulegen. Wo sind Die, welche an den gegen-wärtigen Einrichtungen leiden? wird er fragen. Wo sindunsre natürlichen Bundesgenossen, mit denen wir gegendas wuchernde und unterdrückende Um-sich-greifen derheutigen Gebildetheit kämpfen können? Denn einstweilenhaben wir nur Einen Feind einstweilen! eben jeneGebildeten, für welche das WortBayreuth eine ihrertiefsten Niederlagen bezeichnet sie haben nicht mitge-holfen, sie waren wüthend dagegen, oder zeigten jene nochwirksamere Schwerhörigkeit, welche jetzt zur gewohntenWaffe der überlegtesten Gegnerschaft geworden ist. Aberwir wissen eben dadurch, dass sie Wagners Wesen selberdurch ihre Feindseligkeit und Tücke nicht zerstören, seinWerk nicht verhindern konnten, noch Eins: sie haben ver-