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1 : Abth. 1 (1899) Unzeitgemässe Betrachtungen : erstes bis viertes Stück. - 4./5. Tsd. Die Geburt der Tragödie
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<l ; e tiefe Einsicht gefehlt haben, dass sie gerade jetztnothwendig sei: er hatte nicht scharf genug gezielt, dieZeit nicht bestimmt genug erkannt und gewählt: der Zu-fall war Herr über ihn geworden, während gross seinund den Blick für die Nothwendigkeit haben strengzusammengehört.

Darüber also, ob Das, was jetzt in Bayreuth vor sichgeht, im rechten Augenblick vor sich geht und noth-wendig ist, sich Sorge zu machen und Bedenken zu haben,überlassen wir billig wohl Denen, welche über WagnersBlick für das Nothwendige selbst Bedenken haben. UnsVertrauensvolleren muss es so erscheinen, dass er ebensoan die Grösse seiner That, als an den grossen Sinn Derer,welche sie erleben sollen, glaubt. Darauf sollen alleJene stolz sein, welchen dieser Glaube gilt, jenen Vielenoder Wenigen denn dass es nicht Alle sind, dass jenerGlaube nicht der ganzen Zeit gilt, selbst nicht einmal demganzen deutschen Volke in seiner gegenwärtigen Er-scheinung, hat er uns selber gesagt, in jener Weihe-Rede vom zwei und zwanzigsten Mai 1872, und es giebtKeinen unter uns, welcher gerade darin ihm in tröstlicherWeise widersprechen dürfte.Nur Sie, sagte er damals,die Freunde meiner besonderen Kunst, meines eigenstenWirkens und Schaffens, hatte ich, um für meine Entwürfemich an Theilnehmende zu wenden: nur um Ihre Mithülfefür mein Werk konnte ich Sie angehen, dieses Werk reinund unentstellt Denjenigen vorführen zu können, diemeiner Kunst ihre ernstliche Geneigtheit bezeigten, trotz-dem sie ihnen nur noch unrein und entstellt bisher vor-geführt werden konnte.

In Bayreuth ist auch der Zuschauer anschauenswerth,es ist kein Zweifel. Ein weiser betrachtender Geist, deraus einem Jahrhundert ins andre gienge, die merkwür-