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1 : Abth. 1 (1899) Unzeitgemässe Betrachtungen : erstes bis viertes Stück. - 4./5. Tsd. Die Geburt der Tragödie
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gar den Zweck der Universitätsphilosophie und jenerPrüfungen gar nicht zu reden von den Bedenken, aufwelche junge Theologen bei dieser Gelegenheit gerathenkönnen und in Folge deren sie in Deutschland auszu-sterben anfangen, wie in Tirol die Steinböcke. Ichweiss wohl, welche Einwendung der Staat gegen dieseganze Betrachtnng machen konnte, so lange noch dieschöne grüne Hegelei auf allen' Feldern aufwuchs: abernachdem diese Erndte verhagelt ist, und von allen denVersprechungen, welche man damals sich von ihr machte,nichts sich erfüllt hat und alle Scheuern leer bliebenda wendet man lieber nichts mehr ein, sondern wendetsich von der Philosophie ab. Man hat jetzt die Macht:damals, zur Zeit Hegels, wollte man sie haben dasist ein grosser Unterschied. Der Staat braucht dieSanction durch die Philosophie nicht mehr, dadurch istsie für ihn überflüssig geworden. Wenn er ihre Pro-fessuren nicht mehr unterhält, oder, wie ich für dienächste Zeit voraussetze, nur noch scheinbar und lässigunterhält, so hat er seinen Nutzen dabei doch wich-tiger scheint es mir, dass auch die Universität darin ihrenVortheil sieht. Wenigstens sollte ich denken, eine Stättewirklicher Wissenschaften müsse sich dadurch gefördertsehen, wenn sie von der Gemeinschaft mit einer Haib-und Viertelswissenschaft befreit werde. Überdies stehtes um die Achtbarkeit der Universitäten viel zu seltsam,um nicht principiell die Ausscheidung von Disciplinenwünschen zu müssen, welche von den Akademikernselbst gering geachtet werden. Denn die Nichtakade-miker haben gute Gründe zu einer gewissen allgemeinenMissachtung der Universitäten; sie werfen ihnen vor, dasssie feige sind, dass die kleinen sich vor den grossen unddass die grossen sich vor der öffentlichen Meinung