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Glück wird nie grösser sein, als wenn es zwischen heuteund morgen erhascht werden muss: weil übermorgenvielleicht überhaupt alle Jagdzeit zu Ende ist. Wir lebendie Periode der Atome, des atomistischen Chaos. Diefeindseligen Kräfte wurden im Mittelalter durch dieKirche ungefähr zusammengehalten und durch den star-ken Druck, welchen sie ausübte, einigermaassen einanderassimilirt. Als das Band zerreisst, der Druck nachlässt,empört sich eines wider das andre. Die Reformationerklärte viele Dinge für Adiaphora, für Gebiete, die nichtvon dem religiösen Gedanken bestimmt werden sollten;dies war der Kaufpreis, um welchen sie selbst lebendurfte: wie schon das Christenthum, gegen das viel reli-giösere Alterthum gehalten, um einen ähnlichen Preisseine Existenz behauptete. Von da an griff die Scheidungimmer weiter um sich. Jetzt wird fast alles auf Erden nurnoch durch die gröbsten und bösesten Kräfte bestimmt,durch den Egoismus der Erwerbenden und die mili-tärischen Gewaltherrscher. Der Staat, in den Händendieser letzteren, macht wohl, ebenso wie der Egoismusder Erwerbenden, den Versuch alles aus sich heraus neuzu organisiren und Band und Druck für alle jene feind-seligen Kräfte zu sein: das heisst, er wünscht, dassdie Menschen mit ihm denselben Götzendienst treibenmöchten, den sie mit der Kirche getrieben haben. Mitwelchem Erfolge? Wir werden es noch erleben; jeden-falls befinden wir uns auch jetzt noch im eistreibendenStrome des Mittelalters; es ist aufgethaut und in gewaltigeverheerende Bewegung gerathen. Scholle thürmt sichauf Scholle, alle Ufer sind überschwemmt und gefährdet.Die Revolution ist gar nicht zu vermeiden und zwar dieatomistische: welches sind aber die kleinsten untheil-baren Grundstoffe der menschlichen Gesellschaft?