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Klugheit: nie zur Weisheit. Er lässt mit sich reden,rechnet und verträgt sich mit den Thatsachen, wallt nichtauf, blinzelt und versteht es, den eignen Vortheil oderden seiner Partei im fremden Vortheil und Nachtheil zusuchen; er verlernt die überflüssige Scham und wird soschrittweise zum Hartmann’schen „Manne“ und „Greise“.Dazu aber soll er werden, gerade dies ist der Sinn derjetzt so cynisch geforderten „vollen Hingabe der Persön-lichkeit an den Weltprozess“ — um seines Zieles, derWelterlösung willen, wie uns E. von Hartmann, derSchalk, versichert. Nun, Wille und Ziel jener Hart-mann’schen „Männer“ und „Greise“ ist wohl schwerlichgerade die Welterlösung: sicherlich aber wäre die Welterlöster, wenn sie von diesen Männern und Greisen er-löst wäre. Denn dann käme das Reich der Jugend. —
io.
An dieser Stelle der Jugend gedenkend, rufe ichLand! Land! Genug und übergenug der leidenschaft-lich suchenden und irrenden Fahrt auf dunklen fremdenMeeren! Jetzt endlich zeigt sich eine Küste: wie sie auchsei, an ihr muss gelandet werden, und der schlechtesteNothhafen ist besser, als wieder in die hoffnungsloseskeptische Unendlichkeit zurückzutaumeln. Halten wirnur erst das Land fest; wir werden später schon dieguten Häfen finden und den Nachkommenden die An-fahrt erleichtern.
Gefährlich und aufregend war diese Fahrt. Wiefern sind wir jetzt der ruhigen Beschauung, mit der wirzuerst unser Schiff hinaus schwimmen sahen. Den Ge-fahren der Historie nachspürend, haben wir allen diesenGefahren uns am stärksten ausgesetzt befunden; wir